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Elektrotechnikverordnung

Das müssen Vermieter bei der elektrischen Anlage beachten

Seit 13.07.2010 gilt die Elektrotechnikverordnung (ETV 2002/A2). Die wesentlichste Neuerung besteht darin, dass der Vermieter bei der Vermietung einer Wohnung gemäß § 2 Abs 1 MRG sicherstellen muss, dass die elektrische Anlage der Wohnung den Bestimmungen des Elektrotechnikgesetzes (ETG) 1992 entspricht.

Kurz zusammengefasst ist der Vermieter laut Elektrotechnikverordnung verpflichtet, die Wohnung mit einem Zusatzschutz gegen elektrischen Schlag oder mit einem Fehlerstrom-Schutzschalter auszustatten.

In § 7a der ETV werden Anforderungen an elektrische Anlagen in Wohnungen festgelegt:

Die Bestimmung betrifft den Abschluss von neuen Mietverträgen; bestehende Mietverhältnisse und Untermietverträge sind davon nicht betroffen.

Die elektrische Anlage muss dem ETG 1992 entsprechen, dh die elektotechnischen Sicherheitsvorschriften, die anlässlich ihrer Errichtung anzuwenden waren, müssen eingehalten werden, dh die Anlage darf weder Beschädigungen noch sicherheitsrelevante Verschlechterungen ihres Zustandes aufweisen.

Verfügt die Anlage über einen Zusatzschutz, d.h. sind alle Steckdosenstromkreise mit Nennstrom bis 16 A über einen 30 mA-Fehlerstromschutzschalter gesichert, so ist keine weitere Veranlassung erforderlich. In Steckdosen eingebaute 30 mA –Fehlerstromschutzschalter (Steckdosen-FI) sind für diesen Zweck zulässig. Für Anlagen mit der Schutzmaßnahme „klassische Nullung“, die über den Zusatzschutz gemäß 4 verfügen (Einbau von Steckdosen-FI) ist keine weitere Veranlassung erforderlich.

Verfügt die Anlage über keinen Zusatzschutz, so muss mindestens ein 30 mA- Fehlerstromschutzschalter unmittelbar vor den in der Wohnung befindlichen Leitungsschutzeinrichtungen nachgerüstet werden.

Jedenfalls ausreichend ist eine schriftliche Dokumentation, aus der die Erfüllung der in Z 3 bis Z 6 genannten Sachverhalte ersichtlich ist (z.B. Prüfbefund der Bundesinnung der Elektrotechniker)